Warenkorb - 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

 

Denkmal eines Chirurgiemechanikermeisters

Die Donau - jahrhundertelang Schlagader der Tuttlinger Wirtschaft, dient heute den Bürgern zu Sport und Erholung.

In diesem denkmalgeschützten Fabrikgebäude werden seit über 100 Jahren chirurgische Instrumente hergestellt.

Tradition und Moderne das Aesculapium, Schulungs- und Tagungszentrum der Aesculap AG.

Tuttlingen - Weltzentrum der Medizintechnik

Im Jahre 797 wird Tuttlingen zum ersten Mal in der latinisierten Form "tuttiliningas" in einer Urkunde des Klosters St. Gallen schriftlich erwähnt.

Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg läßt in den Jahren 1694-1696 das Hüttenwerk Ludwigstal bauen und schuf so die Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung Tuttlingens. Die Schwäbischen Hüttenwerke SHW in Tuttlingen produzieren nun seit über 300 Jahren und haben sich inzwischen auf die Herstellung von Bremsscheiben für Automobile spezialisiert. Wenn Sie heute einen Porsche, Audi oder Lamborghini kaufen, dann bremsen Sie mit Scheiben aus Tuttlingen.

Die von Schuhmachern und Messerschmieden geprägte Handwerkerstadt entwickelte sich im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts zum Industriestandort, der zunächst in der Schuhherstellung und später in der Herstellung medizinischer Instrumente seinen Schwerpunkt fand. Als er 1867 mit der Fabrikation chirurgischer Instrumente begann, ahnte Gottfried Jetter sicher nicht, dass er damit den Grundstein zum Aufstieg seiner Heimatstadt zum Weltzentrum der Medizintechnik legen würde. 1869 rollte der erste Zug in den Tuttlinger Bahnhof ein: Der Anschluss an das württembergische Eisenbahnnetz und der Aufbau der Wasser- und Stromversorgung (1896) waren weitere wichtige Entwicklungsschritte für den Wirtschaftsstandort Tuttlingen.

Heute hat das "Weltzentrum der Medizintechnik" eine 140 Jahre alte Tradition und gehört zu den "Global Playern", wenn es um Innovationen, Trends und Weiterentwicklung in der Medizintechnik geht. Tuttlingen hat eine weltweit einzigartige Clusterbildung im Bereich der Medizintechnik. Namhafte Tuttlinger Unternehmen sind zum Beispiel die Aesculap AG & Co. KG, weltweit führender Hersteller von chirurgischen Instrumenten, Karl Storz GmbH & Co. KG, weltweit führender Hersteller im Bereich Endoskope, die Henke-Sass Wolf GmbH, die Berchtold GmbH & Co. oder die Gebr. Martin GmbH & Co. KG um nur einige wenige zu nennen.

Mit einer Einwohnerzahl von lediglich 35.000 hat Tuttlingen heute neben anderen Branchen wie dem Maschinenbau und der Elektroindustrie rund 400 Betriebe die unmittelbar mit der Herstellung von chirurgischen und medizintechnischen Erzeugnissen beschäftigt sind. In dieser Stadt und deren Umgebung werden ca. 50% des Weltbedarfs an chirurgischen Instrumenten hergestellt. Die Chancen der Tuttlinger Betriebe für weiteren Erfolg auf dem nationalen und internationalen Markt liegen gestern wie heute im hohen Qualitätsstandard und in der Entwicklung immer neuer technologisch hochwertiger Produkte und Fertigungsverfahren.

 
 

Chirurgische Klemmen

HNO-Instrumente

Endoskopie 
 

Das Logistikzentrum der Fa. Karl Storz